Aktuelles

  • Der deutsche Krieg um „Lebensraum im Osten“ 1939-1945. Ereignisse und Erinnerung 20.09.2017 Herausgeber Dr. Peter Jahn im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang BenzAm Montag dem 4. September wurde das von der Initiative herausgegebene Buch Der Deutsche Krieg um „Lebensraum im Osten“ 1939-1945 im Domizil des Vereins KONTAKTE-KOHTAKTbI vorgestellt. Bei vollbesetzten Reihen erfreute sich die Veranstaltung eines regen Interesses. Zwei der Herausgeber standen dem Moderator Prof. Dr. Wolfgang Benz und dem Publikum Rede … Artikel lesen
  • Buchvorstellung am 4. September 2017 28.08.2017 Familie_mit_Kuh„Der deutsche Krieg um „Lebensraum im Osten“ 1939-1945. Ereignisse und Erinnerung“
    4. September 2017, 19:00 Uhr,
    im KOHTAKTbI -Domizil
    Feurigstr. 68,
    10827 Berlin
    (S1, Bahnhof Julius-Leber-Brücke)
    Podium:
    Prof. Dr. Wolfgang Benz; Dr. Peter Jahn
    „Der rassenideologische Raub- und Vernichtungskrieg, dessen erklärter Zweck die ‚Dezimierung der slawischen Bevölkerung um 30 Millionen‘ war, bediente sich einer weiteren Waffe: des …
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  • Kleine Ausstellungen im Gedenkjahr 2016 20.12.2016 © chezweitz GmbH, BerlinBild: © chezweitz GmbH, Berlin
    In diesem Jahr jährte sich der Überfall des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion zum 75. Mal. Obwohl dieser den Beginn eines bis heute beispiellosen Vernichtungskrieges markierte, welcher etwa 27 Millionen sowjetische Opfer forderte, spielt der Jahrestag in der deutschen Erinnerungskultur auch dieses Mal nur eine untergeordnete …
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  • Broschüre der Initiative nun online 05.12.2016 broschuere_2016Seit Mai 2016 gibt es nun bereits unsere Broschüre „Den vergessenen Opfern des Vernichtungskrieges ein Gesicht geben“. Sie stellt mit Dr. Peter Jahn und Daniel Ziemer als Autoren in verdichteter Form die Zielsetzungen unserer Initiative für einen Gendenkort für die Opfer der NS-„Lebensraum“-Politik vor. Neben den Argumenten dafür, warum ein … Artikel lesen
  • Warum der Vernichtungskrieg im Schatten der deutschen Erinnerung blieb 05.07.2016 Prof. Axel SchildtDer Vortragsabend „Kriegserinnerung im Kalten Krieg“ mit dem Hamburger Historiker Axel Schildt versuchte am 20. Juni zu ergründen, warum der Vernichtungskrieg in Osteuropa und gerade seine Opfergruppen bis heute im Schatten der Erinnerung geblieben sind. Der von der Initiative Gedenkort zusammen mit dem Deutschen Historischen Museum organisierten Veranstaltung – parallel … Artikel lesen
  • Diskussion zur deutschen Besatzungspolitik in Jugoslawien 15.12.2015 Podium des Diskussionsabend "Deutsche Besatzungspolitik in Jugoslawien"Am 14. Oktober 2015 diskutierten im Centre Marc Bloch in Berlin Experten eines international besetzten Podiums über das Thema „Zwischen Bündnispflege und Massenvernichtung. Deutsche Besatzungspolitik in Jugoslawien“. Die Veranstaltung fand in Erinnerung an den im Februar 2015 verstorbenen Südosteuropa-Historikers Holm Sundhaussen statt und bildete den vorerst letzten Abend der vierteiligen … Artikel lesen
  • „Kriegsverbrechen wurden zum Alltag“ 24.09.2015 IMG_9423x„Krieg ist nicht gleich Krieg“, so beantwortete Prof. Johannes Hürter die rhetorische Frage des Veranstaltungstitels. In seinem Vortrag zum Vergleich der deutschen Besatzungsherrschaft in Frankreich und der Sowjetunion betonte er, dass trotz ihrer Schrecken die Besatzung Frankreichs nicht mit jener im Rahmen des deutschen Raub- und Vernichtungskrieges in der Sowjetunion … Artikel lesen
  • Der Osten als Feindbild und Traumland 15.07.2015 IMG_9002_klDie unterschiedlichen historischen Grundlagen, auf denen die nationalsozialistische „Lebensraum“-Ideologie basierte, waren das Thema eines Vortrags des Historikers Dr. Wolfgang Wippermann am 8. Juli im Berliner Haus der Kirche. Der Vortrag war Teil der Veranstaltungsreihe der Initiative Gedenkort zu den „Opfern der deutschen „Lebensraum“-Politik in Osteuropa“.
    Wer, so fragte Wippermann rhetorisch, habe …
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  • „Selektive Hungerpolitik“ der Nationalsozialisten 08.06.2015 Dr. Christoph Dieckmann bei seinem Vortrag am 26. Mai in der Topographie des TerrorsAm 26. Mai sprach der Historiker Dr. Christoph Dieckmann in der Topographie des Terrors über „NS-Lebensraum-Ideologie und deutsche Besatzungsrealität in Polen und der Sowjetunion“. Der öffentliche Vortrag bildete den Auftakt für die aktuelle Veranstaltungsreihe der Initiative Gedenkort, die dazu beitragen soll, die Opfergruppen des deutschen Vernichtungskrieges in Osteuropa und die Verfolgungsgründe … Artikel lesen
  • Deutschland entschädigt sowjetische Kriegsgefangene 21.05.2015 Porträt Grigoriy Pavlovich DonskoyNach jahrelanger Diskussion hat die deutsche Bundesregierung Anfang der Woche beschlossen, den noch lebenden ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen eine symbolische Entschädigung von 2500 Euro zu zahlen. Die Entscheidung fiel nach einer Experten-Anhörung im Haushaltsausschuss des Bundestages am 18. Mai 2015. Dort hatten sich die sechs geladenen Sachverständigen einhellig für eine symbolische … Artikel lesen
  • Vortrag zu NS-Ideologie und Besatzungsrealität eröffnet Veranstaltungsreihe 19.05.2015 Veranstaltungsreihe_2015Am Dienstag, den 26. Mai beginnt mit einem Vortrag von Dr. Christoph Dieckmann in der Topographie des Terrors eine Veranstaltungsreihe der Initiative Gedenkort. Profilierte Historiker bilanzieren in einer übergreifenden, vergleichenden Perspektive die aktuelle Forschung zu den verschiedenen Opfergruppen der deutschen „Lebensraum“-Politik.
    Zum Auftakt lädt die Initiative Gedenkort gemeinsam mit der Stiftung …
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  • Matthias Platzeck erinnert am Tiergarten an vergessene Opfer 12.05.2015 IMG_8180Berlin feiert die Befreiung! Am 9. Mai 2015 kamen unter diesem Titel hunderte Berliner zum Sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten. Als Redner erinnerten Matthias Platzeck, ehemaliger Ministerpräsident Brandenburgs sowie Peter Jahn, Gründer der Initiative Gedenkort, auch an bisher wenig beachtete Opfer des deutschen Vernichtungskrieges. Der Künstler Grigory Kofman und die „Bolschewistische … Artikel lesen
  • Rede Joachim Gaucks zur Erinnerung an sowjetische Kriegsgefangene 08.05.2015 Bundespräsident Joachim Gauck / Offizielles Porträt 2012Bundespräsident Joachim Gauck hat in seiner Rede zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges am 6. Mai 2015 die Würdigung des Schicksals der sowjetischen Soldaten in deutscher Kriegsgefangenenschaft in Zentrum gestellt. Bei seiner Ansprache in der Gedenkstätte Schloss Holte-Stukenbrock – als Stammlager (Stalag) 326 eines der größten Lager für … Artikel lesen
  • Sowjetische Kriegsgefangene im deutschen „Erinnerungsschatten“ 05.05.2015 Foto einer Gedenktafel für sowjetische Kriegsgefangene auf dem Friedhof des ehemaligen Stalag III A in LuckenwaldeDer deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung nachdrücklich an das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen in der Zeit des Nationalsozialismus erinnert.
    In dem am 2. Mai 2015 veröffentlichten Gespräch erläutert der Bundespräsident, warum er am 6. Mai die Gedenkstätte Schloss Holte-Stukenbrock besucht, als Stammlager (Stalag) 326 …
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  • Berlin feiert die Befreiung und gedenkt der sowjetischen Opfer 29.04.2015 Foto der Inschrift "1941-1945" am Sowjetischen Ehrenmal im Berliner TiergartenZum 70. Jahrestag des Kriegsendes findet am Samstag, den 9. Mai 2015 um 14 Uhr eine Festveranstaltung vor dem Sowjetischen Ehrenmal am Berliner Tiergarten statt. Sie geht auf eine Anregung des Historiker Götz Aly zurück, dass an diesem Tag ganz Berlin sich der besonderen Bedeutung der Roten Armee bei der Befreiung … Artikel lesen
  • Bundestag debattiert über Entschädigung sowjetischer Kriegsgefangener 15.02.2015 Fotos des Berliner ReichstagAuf Antrag der Oppositionsparteien debattierte der Deutsche Bundestag am 5. Februar 2015 über eine finanzielle Anerkennung von NS-Unrecht für sowjetische Kriegsgefangene.
    In parallelen Anträgen hatten Bündnis 90/Die Grünen sowie die Linkspartei gefordert, den noch lebenden sowjetischen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkriegs einmalig einen individuellen Anerkennungsbetrag für das erlittene NS-Unrecht zu gewähren und …
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  • Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten fordert Gedenkort für Opfer der Vernichtungspolitik 09.01.2015 Entschließung der NS-GedenkstättenDer Arbeitskreis I der Berlin-Brandenburgischen Gedenkstätten hat Ende Dezember 2014 eine gemeinsame Entschließung verabschiedet. Darin fordert er die politisch Verantwortlichen auf, für die Millionen verdrängter Opfer der NS-Vernichtungspolitik in Mittel- und Osteuropa einem Ort des Gedenkens in Berlin zu schaffen.
    Die Unterzeichner kritisieren, dass im repräsentativen Gedenkensemble der Bundesrepublik Deutschland an die …
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  • Einführungsrede von Peter Jahn zur Gedenklesung 10.10.2014 Peter Jahn während der Gedenklesung am Tag des offenen DenkmalsPeter Jahn, Gründer der Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik, sprach am 14. September 2014 einleitende Worte zur Gedenklesung „Den vergessenen Opfern des Vernichtungskrieges eine Stimme geben“ vor dem Sowjetischen Ehrenmal.
    Der Redetext steht als PDF nun hier zur Verfügung: Einführungsrede Peter Jahn Gedenklesung
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  • Porträts am Tiergarten geben Opfern ein Gesicht 17.09.2014 Gedenktafeln auf der Straße des 17. Juni erinnern an die Opfer des deutschen VernichtungskriegesFünf Gedenktafeln haben auf der Straße des 17. Juni in Berlin, gegenüber des Sowjetischen Ehrenmales, an die vergessenen Opfer des deutschen Vernichtungskrieges in Polen und der Sowjetunion erinnert. Aufgestellt wurden sie von Teilnehmern der Gedenklesung “Den vergessenen Opfern des Vernichtungskrieges eine Stimme geben” am 14. September.
    Die fünf Personen stehen exemplarisch …
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  • Gedenklesung: „Den vergessenen Opfern eine Stimme geben“ 28.08.2014 Fotos des sowjetischen Ehrenmals im Berliner TiergartenDie Initiative Gedenkort lädt am 14. September um 13 Uhr zu einer Gedenklesung „Den vergessenen Opfern des Vernichtungskrieges eine Stimme geben“ vor dem Sowjetischen Ehrenmal am Tiergarten (Straße des 17. Juni) ein.
    Neben anderen lesen der Schauspieler Ulrich Matthes, die Schriftsteller Per Leo und Katja Petrowskaja sowie die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike …
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  • Polnischer Staatspräsident plädiert für dauerhaften Erinnerungsort in Berlin 29.07.2014 Gauck und Komorowski in der Open-Air-AusstellungGemeinsam haben Bundespräsident Joachim Gauck und der polnische Staatspräsident Bronisław Komorowski in der Berliner Topographie des Terrrors eine Sonderausstellung zum Warschauer Aufstand 1944 vor 70 Jahren eröffnet.
    In seiner Rede äußerte Komorowski die Hoffnung, dass in Berlin über die zeitweilige Ausstellung hinaus künftig eine „dauerhafte Spur“ zur Erinnerung an die Opfer …
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  • Bundesregierung lehnt Entschädigung sowjetischer Kriegsgefangener weiter ab 15.07.2014 Foto einer Gedenktafel für sowjetische Kriegsgefangene auf dem Friedhof des ehemaligen Stalag III A in LuckenwaldeDie Bundesregierung hat sich zur Frage der Anerkennung der an den ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen begangenen Verbrechen als NS-Unrecht geäußert.
    In der schriftlichen Antwort vom 26. Juni 2014 auf eine Kleine Anfrage Volker Becks (Bündnis 90/Die Grünen) heißt es: „Die Bundesregierung ist sich bewusst, dass im Zweiten Weltkrieg von Deutschen vielfältiges und …
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  • Podium: Enormer Nachholbedarf in der deutschen Erinnerung 22.05.2014 Teilnehmer der Diskussionsrunde "Slawen - eine verdrängte Opfergruppe?" in der voll besetzten Topographie des TerrorsEine differenziertere Erinnerung an die osteuropäischen Opfer der deutschen Vernichtungspolitik 1939 bis 1945 ist dringend notwendig. Über diesen Appell waren sich namhafte Historiker aus Deutschland, Russland und Polen am 20. Mai 2014 einig.
    Bei einer Podiumsdiskussion im mit rund 200 Besuchern voll besetzten Auditorium der Berliner Topographie des Terrors debattierten sie …
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  • Podiumsdiskussion: „Slawen“ als verdrängte Opfergruppe? 06.05.2014 Podiumsdiskussion in der Berliner Topographie des Terrors am 20. Mai 2014Am 20. Mai 2014 diskutieren Historiker auf einem hochrangig besetzten Podium in Berlin über die nationalsozialistische Vernichtungspolitik 1939 bis 1945 gegen die „slawische“ Bevölkerung in Osteuropa. Sie hinterfragen aus internationaler Perspektive, warum gerade diese Opfer in der deutschen Erinnerung bisher praktisch keine Rolle spielen.
    Renommierte Fachhistoriker aus Deutschland, Polen und Russland …
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  • Dokumentartheater zur „Hungerplan-Konferenz“ 29.04.2014 Dokumentartheater des Historikerlabors im KapitulationssaalIm Deutsch-Russischen Museum Karlshorst zeigen Historiker ab dem 2. Mai 2014 in einem ungewöhnlichen, dokumentarischen Theaterstück ihre Forschungen zur Berliner „Hungerplan-Konferenz“.

    Zu der heute unter diesem Namen bekannten Besprechung trafen sich am 2. Mai 1941 eine Reihe von Staatssekretären und hochrangigen Wehrmachtsoffizieren, um die wirtschaftlichen Ziele des geplanten Krieges gegen die … Artikel lesen